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Osteoporosebehandlung

Die Osteoporose (von altgriechisch ὀστούν ostoun ‚Knochen‘ und πόρος poros ‚Furt, Pore‘) ist eine häufige Alterserkrankung des Knochens, die ihn anfällig für Brüche (Frakturen) macht. Die auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte infolge eines den Aufbau übersteigenden Abbaus von Knochengewebe im Rahmen des natürlichen Knochenumbaus. Aufgrund der höheren Umsatzrate ist die Spongiosa typischerweise stärker betroffen als die Kortikalis, was sich in den Prädilektionsstellen für Knochenbrüche niederschlägt; die erhöhte Frakturanfälligkeit kann allerdings das ganze Skelett betreffen.

Die häufigsten Knochenbrüche infolge einer Osteoporose sind nach Häufigkeit sortiert:

  • Wirbelkörper-Einbrüche (Sinterungen, Kompressionsfrakturen),
  • Hüftgelenksnahe Oberschenkelknochenbrüche (u. a. Schenkelhalsfraktur),
  • Handgelenksnahe Speichenbrüche (distale Radiusfraktur),
  • Oberarmkopfbruch (subcapitale Humerusfraktur),
  • Beckenbruch.

Osteoporose

Osteoporose muss nicht sein!

Durch rechtzeitige Diagnosestellung kann eine gezielte Behandlung noch vor dem Auftreten von schmerzhaften Brüchen begonnen werden.

Häufig kann durch richtige Ernährung, körperliche Belastung und einfache Nahrungsergänzung z. B. mit Vitamin D3 und Kalzium ein Fortschreiten einer Osteoporose aufgehalten werden.

Aber auch bei höhergradigen Osteoporosen kann mit modernen Medikamenten erfolgreich behandelt werden. Dies ist wissenschaftlich auf höchstem Niveau bewiesen! Wir verwenden in unserer Praxis die neuesten Präparate, die im Bedarfsfall auch von der Krankenkasse bezahlt werden.

Neben der Behandlung mit Medikamenten gegen den Knochenschwund ist im Bedarfsfall eine rasche und ausreichende Schmerztherapie für eine gewisse Zeit sehr sinnvoll, um zu vermeiden, dass man bettlägerig wird. Auch ist für eine gewisse Zeit eine stabilisierende Stütze (Orthese) zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit sinnvoll. Dies hat einer der bekanntesten Osteoporose-Experten Deutschlands, Herr Prof. Helmut Minne aus Bad Pyrmont mit seinem Team eindeutig nachweisen können.

Bisher sind laut Statistik 80% der Osteoporose-Patienten ohne Behandlung. Der vorzeitige Abbau der Knochenmasse (Osteoporose) kann jedoch bei rechtzeitiger Diagnosestellung gestoppt und somit ein langer Leidensweg vermieden werden.

Frühsymptome der Osteoporose sind Rückenschmerzen und Muskelschwäche. Folgen der unbehandelten Osteoporose sind z. B. Oberschenkelhals- und Wirbelkörperbrüche: Der morsche Knochen bricht zusammen. Die Erkrankung hat aber auch negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und führt nicht selten zum Verlust der Selbständigkeit und zu tödlichen Komplikationen.

Kochen für den Knochen - gesunde Ernährung kann auch Spaß machen!

Die Grundlage der Vorbeugung und Behandlung einer Osteoporose ist u.a. die Sonne zur Bildung von ausreichend Vitamin D über die Haut sowie eine "knochenfreundliche Kost". Eine "knochenfreundliche Kost" ist keine Wunderdiät; sie versorgt den Knochen regelmäßig mit einer ausreichenden Kalziummenge im richtigen Verhältnis zu den übrigen Nährstoffen.

Achten Sie einfach auf eine ausgewogene und kalziumreiche Ernährung mit ausreichender Versorgung mit Vitamin D und vermeiden Sie sog. "Kalziumräuber". Mit anderen Worten: bevorzugen sie eine gesunde frische Mischkost mit ausreichend Milchprodukten!
Der Tagesbedarf an Kalzium beträgt:
Für Erwachsene 1000 mg
Für Jugendliche, Schwangere, in der Stillzeit und ab den Wechseljahren 1500 mg
Hauptkalziumlieferanten sind Milch und Milchprodukte, grüne Gemüse, Kräuter, Ölsardinen, Sprotten, Mineralwässer (sollten über 300-500 mg Kalzium pro Liter enthalten).

Probleme mit einer ausreichenden Kalziumzufuhr haben hier möglicherweise Patienten mit Milcheiweißallergie oder Laktasemangel. Neben einer individuellen Ernährungsberatung ist in diesen Fällen die Gabe von Kalzium als Nahrungsergänzung - beispielsweise in Form von Brausetabletten - erforderlich.

Soviel Kalzium ist beispielsweise enthalten in verschiedenen Nahrungsmitteln:

Nahrungsmittel Kalzium mg/100g Phosphat mg/100g Verhältnis Ca2+ : PO4-
Milch 110-125 90 1,3:1
Johgurt 150 135 1,1:1
Hartkäse 700-1000 400-500 1,8:1
Schmelzkäse 550 950 1:1,7
Schweinefleisch 2-9 100-190 1:20-50
Innereien 4-12 150-350 1:30-80
Ölsardinen 330 430 1:1,3
Haselnüsse 225 330 1:1,5
Erdnüsse 70 420 1:6
Weizenkleie 43 1240 1:30
Schokolade 215 240 1:1,1
Apfel 7 10 1:1,4
Banane 6 20 1:3,3
Erdbeeren 25 30 1:1,2
Rosinen 30

Wichtiger Hinweis: Aus juristischen Gründen müssen wir darauf hinweisen, dass wir mit keiner unserer Aussagen, Beschreibungen, Aufzählungen etc. weder online noch in "Printmedien" ein sogenanntes "Heilversprechen" abgegeben haben. Im Aufnahmegespräch informieren wir Sie gerne ausführlich!